Neue Wege in der Krebstherapie

Professor Dr. med. Klaus Maar, praktizierender Mediziner und Buchautor (u.a. „Rebell gegen den Krebs“) geht neue Wege in der Krebstherapie. Als ausgebildeter Schul- und Naturheilmediziner und ehemaliger Direktor der Urologischen Universitätsklinik Düsseldorf, bewogen ihn die fehlenden schulmedizinischen Erfolge (jeder 4. Deutsche stirbt an Krebs) vor einiger Zeit dazu, eine eigene Tagesklinik zu gründen und neue Behandlungsansätze anzuwenden.

Einmaliges Behandlungskonzept

Die herkömmliche Krebstherapie versucht, den Tumor zu zerstören – das gelingt jedoch viel zu selten. Die übliche Naturheilkunde dagegen versucht lediglich, das Immunsystem zu verbessern und dem Körper Hilfe zur Selbsthilfe zu geben – bei einer so schweren Erkrankung funktioniert das allerdings oft nicht.

Mit unserem einmaligen komplementären Konzept leisten wir deshalb beides gleichzeitig: die Zerstörung der Krebszellen sowie den Aufbau des Immunsystems. Konventionelle, schulmedizinische Therapien werden mit der von uns entwickelten komplementären, biologischen Krebsintensivtherapie ggf. gebündelt.

Bausteine unserer Intensivtherapie

Grundlage des Behandlungskonzeptes ist eine intensiv-biologische Krebstherapie (Kombinationstherapie). Sie soll einerseits das Immunsystem stärken und zum anderen die Zellen des Tumors, der Metastasen und vor allem der Mikrometastasen schwächen oder abtöten.

Im Allgemeinen wird die Therapie in einer längeren 1. Behandlungsphase von bis zu 5 Wochen, täglich 4-5 Stunden (Montag – Freitag, die Wochenenden bleiben frei) begonnen. Nach Beendigung der 1. Phase sollten nach einiger Zeit, abhängig von dem Ergebnis schulmedizinischer Kontrollen und dem Zustand des Patienten, Wiederholungstherapien von kürzerer Dauer stattfinden.  Diese sind für einen dauerhaften Therapieerfolg wichtig!

Die einzelnen Maßnahmen stützen sich dabei auf drei bzw. vier „Schienen“:

1) Orale Medikation (u.a.)

  • Enzyme
  • Thymuspräparate
  • Brennesselpräparate
  • Vitamine
  • Spurenelemente
  • Darmfloraaufbau

2) Perkutane Medikation

  • Bioidentische Hormontherapie bei hormonabhängigen Krebsarten wie Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs

3) Intravenöse Therapie

  • Hochdosierte Mistel-Infusionen [1]
  • Leberpeptide (intravenös)
  • Hochdosiertes Magnesium, Selen und Vit. C
  • Mistel- und Ozon-Instillationsbehandlung
    (für Darm- und Blasen-Karzinome)
  • Selen
  • hyperbare Ozontherapie
  • naturheilkundliche immunstärkende Infusionen

4) Apparative Maßnahmen

  • Ganzkörper-Hyperthermie [2]
  • Lokale Tiefenhyperthermie [3]
  • Ozontherapie
  • Colon-Hydrotherapie
  • Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) nach Prof. Dr. von Ardenne

Weitere Maßnahmen:

  • Ozoneinläufe
  • Trinken von Ozonwasser
  • Spülen mit Ozonwasser
  • Applikation von ozonisiertem Olivenöl
  • Neuraltherapie (z.B. Wirbelsäule)
  • Ernährungsberatung (Stichwort Krebsdiät)
  • Erörterung von Fragen, z.B. zur Vitamin B17 Therapie etc.

 

Erläuterungen:

[1] Hochdosierte Mistel-Infusionen
Die genannten Hyperthermieverfahren werden längere Zeit abwechselnd angewendet und sind eingebettet in tägliche Mistelinfusionen. Nach einer Testung, ob die Mistel überhaupt vertragen wird (von bisher über 1 000 Patienten hatten acht eine starke Unverträglichkeit), wird die Dosis schnell gesteigert. Um eine Apoptose der Tumorzellen (Tumorzellentod) zu erreichen, ist die intravenöse Hochdosistherapie erforderlich.
 
[2] Ganzkörper-Hyperthermie
Sie dient der Stärkung des Immunsystems, damit bewirkt sie auch eine Tumor-Bekämpfung
 
[3] Lokale Tiefenhyperthermie
Bei diesem Verfahren bauen Radiowellen im Körperinneren in Tumorzellen, Metastasen und Mikrometastasen ein elektrisches Feld auf, was selektiv diese destabilisiert bzw. zerstören kann. Ein Wellengeber kann je nach anatomischer Lokalisation auf entsprechende Krankheitsherde gelegt werden.